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CDU Altena wählt neuen Vorstand

vorstandsfoto_2007Der Saal bei Pilling war mit über 50 Besuchern wieder einmal bis auf den letzten Platz gefüllt, als am Mittwoch Abend die Jahreshauptversammlung des CDU Stadtverbandes Altena stattfand.

Nach Abwicklung der Formalia und dem Jahresbericht des Vorsitzenden Stefan Herburg sowie des Schatzmeisters Frank Waßmuth übernahm Gerhard Schmiedel die Leitung der Sitzung, um die Vorstandswahlen zu leiten. Vorher wurden noch Björn Uhr und Aleksander Andjelkovic, die nicht wieder zur Wahl angetreten waren, verabschiedet. Mit überwältigender Mehrheit wurden im Anschluss alle zur Wahl stehenden in Ihre Ämter gewählt. Neu im Vorstand sind Katharina Quentin als Geschäftsführerin und Florian Moldenhauer als Beisitzer.

Der neuformierte Vorstand des CDU-Stadtverbandes:
Vorsitzender Stefan Herburg
Stellvertreter/in Christel Voßbeck-Kayser und Ulrich Henke
Geschäftsführerin Katharina Quentin
Schatzmeister Frank Waßmuth
Beisitzer Ingeborg Becker, Annegret Hesse, Wolfgang Simon und Florian Moldenhauer.

Für Ihre langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

25 Jahre Hans Köhn, Wolfgang Simon
30 Jahre Ingeborg Becker, Irmgard Herberg
45 Jahre Ulrich Hins und Walter Hennecke

Zum Abschluss gaben Fraktionsvorsitzender Uwe Scholz und Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein einen Überblick über die aktuelle Arbeit in Rat und Verwaltung. Sie gingen dabei hart mit der Opposition ins Gericht. Trotz schwieriger Haushaltssituation hat sich in Altena in den letzten Jahren viel zum Besseren verändert. Sie erwähnten hier insbesondere die Qualität der städtischen Einrichtungen (Schulen, Schwimmbäder, Sportanlagen u.a.). Altena ist lebenswerter als noch vor 10 Jahren, so Scholz. Fraktion und Bürgermeister werden weiter daran arbeiten die richtigen Weichen bei der Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen zu stellen.

Pressestimmen:

WR: CDU will gemeinschaftlichen Kraftakt

Von Altena nach Aachen, von da in die USA und wieder zurück nach Altena: Katharina Quentin zieht in der Burgstadt ihre Kinder groß und will selbst hier alt werden. Deshalb stieg sie in die Politik ein. Für die von Stadtverbandsvorsitzenden Stefan Herburg beschriebene Durchlässigkeit der Ortsunion nach oben ist die 39-Jährige ein gutes Beispiel. Am Dienstag wurde sie zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Möglicherweise ist sie auch ein Symbol für den Aufbruch, den Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein bei der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes in der Gaststätte Pilling erneut beschwor. "Die Menschen in Altena haben begriffen, dass sie für den Umbau der Stadt gebraucht werden."

So sieht es auch CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Scholz. Um Altena nach vorn zu bringen, den derzeitigen Mangel zu verwalten und gleichzeitig Zukunft zu gestalten, sei ein gemeinschaftlicher Kraftakt nötig. Mit SPD und Grünen ging er dabei hart ins Gericht. "Wir werden nicht auf sie warten, wenn sie nicht mitmachen wollen", sagte er. "Dann manchen wir es allein."

Bestes Beispiel für die Verweigerung der Opposition ist für ihn das Verhalten von SPD und Grünen bei der Debatte um die Anhebung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen. Die CDU habe die
Zusammenarbeit in einem Arbeitskreis angeboten. Sie sei zwar erfolgt. Letztlich hätten beide Parteien im Rat gegen die im Arbeitskreis verabschiedete Gebührensatzung gestimmt.

Altena brauche sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. "Wir haben das modernste Freibad weit und breit. Warum feiern wir das nicht?", fragte Scholz. Altena besitze bei den Kindergartenplätzen einen Versorgungsgrad von 94 Prozent. Das sei kreisweit einmalig. "Warum tragen wir das nicht nach außen?"

Dass die Stadt an mehreren Fronten hart zu kämpfen hat, räumte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein offen ein. Er sprach vom "magischen Quadrat" aus Finanzen, Stadtentwicklung, Familien und Arbeit. Hoher Schuldenstand, notwendige Korrekturen bei der Stadtentwicklung, Abwanderung und Überalterung sowie der Verlust von 3 800 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen seit 1970 machten der Stadt zu schaffen. Die "rote Laterne" bei der Verschuldung habe Altena im Kreis inzwischen an andere abgegeben. Auch auf anderen Gebieten seien Erfolge zu verzeichnen. Dazu zählte Dr. Hollstein auch die Ansiedlung des Autohauses Nolte im Gewerbepark Rosmart. "Wir müssen standhalten und viele kleine Schritte machen", sagte er.

Bei den Wahlen sprachen die 40 stimmberechtigten Mitgliedern dem Vorstand ihr Vertrauen aus. Vorsitzender Stefan Herburg, seine beiden Stellvertreter Christel Vossbeck-Kayer und Ulrich Henke wurden ebenso wiedergewählt wie Schatzmeister Frank Waßmuth und die Beisitzer Annegret Hesse, Wolfgang Simon und Ingeborg Becker. Neu im Kreis der Beisitzer ist Florian Moldenhauer. An die Stelle von Geschäftsführer Björn Uhr tritt Katharina Quentin.

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